Step by Step – Von der Gartenplanung bis zur Entstehung eines Terrassengartens Teil 2/4: Die Umsetzung des Gartenbaus

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen gerne Einblicke in die Umsetzungsphase des Gartenbaus ermöglichen. Ziel war es, den Garten so zu gestalten, dass sich die Neuanlage dezent in die Umgebung integriert, die aus vielen alten Gebäude besteht. Mit der Terrassierung des Geländes haben wir dies harmonisch umgesetzt.

Die harmonische Gartengestaltung eines Hanggrundstückes in der Region Baden

In unserem letzten Beitrag Step by Step – Von der Gartenplanung bis zur Entstehung eines Terrassengartens Teil 1/4: Die Planung konnten Sie bereits unser Projekt kennenlernen und anhand von unseren Skizzen und detaillierten Plänen Eindrücke von der Planungsphase erhalten.

Die Umsetzung des Gartenbaus:

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen gerne Einblicke in die Umsetzungsphase des Gartenbaus ermöglichen. Ziel war es, den Garten so zu gestalten, dass sich die Neuanlage dezent in die Umgebung integriert, die aus vielen alten Gebäude besteht. Mit der Terrassierung des Geländes haben wir dies harmonisch umgesetzt. Für Mauern, Beläge und Stufen haben wir uns für die Verwendung von Muschelkalk entschieden. So entstand ein stimmiges Gesamtbild, denn der moderne, mit Muschelschalen durchsetzte Naturstein passt farblich toll zu der vorgegrauten Holzfassade des Gebäudes.

Trockenmauern aus Muschelkalk

Alle Mauerarbeiten wurden mit Kleinmauersteinen aus Muschelkalk erstellt. Bei der Verarbeitung haben wir uns für eine Trockenmauer entschieden. Die natürliche Optik der Mauer sowie gewisse entstehende Lebensräume für Pflanzen oder auch Kleinstlebewesen standen für uns bei diesem Projekt im Vordergrund. Durch die auf dem Grundstück bestehenden Höhenunterschiede und die erschwerte Zugänglichkeit der einzelnen Flächen musste das Material mit Maschinen öfters zwischentransportiert werden. Bei dem Aufbau der Mauer wurden die Steine mit Hand nachbearbeitet, damit gerade Kanten und Ecken entstehen und somit am Ende ein optisch schönes Bauwerk entsteht. Das Endergebnis kann sich sicher sehen lassen.

Die Beläge

Bei den zu pflasternden Bereichen haben wir uns für die Verwendung folgender Beläge entschieden:
Für die Einfahrt des Carports, welche Sie auf dem linken Bild sehen, haben wir Beton-Ökosteine mit Sickerfuge verwendet. Durch die breiten Fugen versickert das Oberflächenwasser gleichmässig im Untergrund und belastet somit nicht die Kanalisation. Auf dem rechten Bild sehen Sie Bodenplatten aus Muschelkalk. Die gesamte Wegeführung und der Sitzplatz sind mit dieser Art verlegt worden. Die Muschelkalkpflästerung mit Sandfuge wurde auf einem kleinen angrenzenden Stellplatz verwendet und bildet einen harmonischen Übergang.

Blockstufen und Gestaltungssteine aus Muschelkalk

Die Treppenanlage wurde aus Muschelkalk versetzt. Die Ansichten der Blockstufen wurden aus gebrochenen Zustand gewählt um eine ähnliche Optik zur Maueransicht zu schaffen. Die Oberflächen der Stufenauftritte und auch aller Plattenbeläge hingegen sind gestrahlt. Auch dieser Prozess und alle Belagsarbeiten waren geprägt von der erschwerten Zugänglichkeit. Das ganze Material musste mehrmals mit Maschinen transportiert werden, bis es am richtigen Ort war. Einzelne grössere Gestaltungssteine aus Muschelkalk wurden als Abstützung in schmalen und steilen Bereichen sowie als Trittstufen eingesetzt. Diese Steine werden später sehr gut mit der Bepflanzung verwachsen und noch kleinere optische Akzente setzen.

Der komplette Entstehungsprozess dieser schönen Anlage war auch für unser Team vor Ort sehr motivierend und hat allen viel Freude bereitet. Die Vielseitigkeit der Arbeiten und Materialien, sowie auch das anspruchsvolle Handwerk machen sicher den Beruf des Landschaftsgärtners aus.

Wir beraten Sie gerne
Sind sie auch schon am Planen?
…wie könnte ich meinen Garten neu gestalten?
…wie gestalte ich aus der verwilderten Einöde einen traumhaften Garten zum Verweilen, Abschalten und Relaxen?
Wir beantworten Ihnen diese Fragen gerne und beraten Sie kompetent.

Neue Beiträge

30 Jahre diebold.zgraggen

Zukunft braucht Herkunft: Diebold & Zgraggen mit neuer Führung

Als Alain Diebold 1995 und Peter Zgraggen ihren Betrieb gründeten, hatten die beiden ein klares Ziel: Gärten anders bauen, als es zu der Zeit üblich war. «Damals waren Rasengärten mit ein paar Sträuchern, Bäumen, Verbundsteinen und Waschbetonplatten Standard», erinnert sich Diebold. «Wir aber wollten Gärten schaffen, die sich wie ein zweites Wohnzimmer anfühlen – mit der Bepflanzung und der Gestaltung der Räume im Mittelpunkt. Unser Geheimrezept? Die Natur dient uns als Vorbild.»

Die Gärten der Diebold & Zgraggen Gartenbau AG tragen keinen Stempel, sondern sind so individuell, wie es ihre Kundinnen und Kunden sind. «Wir bauen Gärten für unsere Kunden, nicht für uns.» Dennoch zieht sich ein roter Faden durch alle Projekte: Sie fügen sich harmonisch in die Umgebung ein, nehmen benachbarte Bäume, Hügelketten oder ganze Landwirtschaftsflächen in ihr Gesamtbild auf und setzen mit einer standortgerechten Bepflanzung auf Nachhaltigkeit. Kein Wunder, dass das Unternehmen an der Gartenausstellung Giardina zahlreiche Gold- und Silberawards gewann – die Oscars der Branche.

Seit 2022 auch ein Kompetenzzentrum für Gebäudebegrünungen

In den vergangenen 30 Jahren hat die Diebold & Zgraggen Gartenbau AG mit Sitz in Fislisbach rund 4500 Gärten bis weit über die Region hinaus realisiert. Allein im letzten Jahr wurden über 25 000 Stauden und 2500 Gehölze gepflanzt. Seit der Gründung hat das Unternehmen insgesamt 71 Lernende ausgebildet – ein starkes Bekenntnis zur Nachwuchsförderung und zur Weitergabe von Wissen und Handwerkskunst. Diese Zahlen zeigen eindrücklich, mit wie viel Leidenschaft und Sorgfalt das Team ans Werk geht – stets mit dem Blick für das grosse Ganze.

«In den letzten Jahren ist uns noch stärker bewusst geworden, wie wichtig der Umgang mit unseren Ressourcen ist.» Um Nachhaltigkeit und umweltfreundliches Handeln weiter zu stärken, integrierte die Diebold & Zgraggen Gartenbau AG schon früh chemiefreie Unkrautbekämpfung mittels Biotherm sowie Vertikal- und Dachbegrünungen in ihr Angebot. Daraus entstand 2022 das Tochterunternehmen Skygardens AG, ein Kompetenzzentrum für Gebäudebegrünungen und grüne Klimaanpassungsmassnahmen. Themen wie nachhaltige Arealplanung, Biodiversität, Regenwassernutzung, Schwammstädte oder grüne Parkhäuser gehören zu ihrem Tätigkeitsgebiet. Dank ihrer Erfahrung werden die Fachleute der Diebold & Zgraggen Gartenbau AG immer wieder auch für Expertisen und Gutachten beigezogen.

Interne Lösung für die Nachfolgeregelung

Die Nachfolgeregelung leitete Alain Diebold bereits 2020 ein. Seither ist Fabian Meier Geschäftsführer des Unternehmens und Teilhaber, seit 2025 auch Mehrheitsaktionär. Diebold freut sich, dass eine interne Lösung gefunden werden konnte – ein wichtiges Signal für Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten. Der Firmengründer bleibt weiterhin im Verwaltungsrat und engagiert sich auch künftig aktiv im Betrieb.

Fabian Meier stiess bereits 2002 als gelernter Baumschulist zum Unternehmen und bildete sich zum Vorarbeiter, Bauführer und Gärtnermeister weiter. «Alain Diebold hat die Firma von null her aufgebaut, davor habe ich sehr viel Respekt.» Sie nun zusammen mit seinem Führungsteam weiterzuentwickeln, sei eine ganz andere, aber ebenso spannende Aufgabe. Der ruhige, strukturierte Geschäftsführer beschreibt sich selbst als Macher – und bringt damit die besten Voraussetzungen mit, um die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Unterstützt wird er dabei von Roger Bamberger (Projektleitung Gartenbau) und Rainer Brunner (Projektleitung Planung).

30 Jahre – ein Grund zum Feiern

Das 30-Jahr-Jubiläum feierte das Unternehmen mit der gesamten Belegschaft bei einem mehrtägigen Ausflug an den Bodensee. Passend dazu erschien das Buch «Zukunft braucht Herkunft». Darin hat der Fotograf Daniele Lupini über sieben Jahre hinweg mit seiner Kamera nicht nur eine Auswahl der schönsten Gartengestaltungen, sondern auch die Werte und die Seele des Unternehmens eingefangen. Die Autorin Silvia Schaub zeichnet dazu die Firmengeschichte nach – von den bescheidenen Anfängen als Zweimannbetrieb bis hin zum erfolgreichen KMU. Eine inspirierende Reise, die zeigt, wie viel mit Leidenschaft, Freude und Herzblut erreicht werden kann.

Blick in die Zukunft

Unter der Leitung von Fabian Meier richtet sich der Blick weiterhin nach vorn: Themen wie Biodiversität und Klimaanpassung sollen künftig noch stärker im Fokus stehen. «Wir wollen nicht nur Gärten gestalten, sondern auch Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanze schaffen», betont Meier. Auch die Ausbildung von Lernenden bleibt ein zentrales Anliegen – damit das Wissen und die Leidenschaft für nachhaltigen Gartenbau an die nächste Generation weitergegeben werden kann.

Alain Diebold und Fabian Meier ist es ein besonderes Anliegen, dass neben wirtschaftlichem Erfolg auch der besondere Geist von Diebold & Zgraggen erhalten bleibt. Der respektvolle Umgang miteinander, die Wertschätzung für Mitarbeitende und Kundschaft sowie die Freude am gemeinsamen Schaffen sollen auch in Zukunft prägend bleiben.