Gartenprojekt „Sichtachsen“

Am Ursprung dieser Umgebungsgestaltung stand die Sanierung der Holzschwellenmauer und der Böschung mit verschiedenen Gehölzen. Daraus sollte ein grösseres Mass an Platz und Komfort generiert werden.

Der Garten vorher

Die Projekt „Sichtachsen“

Am Ursprung dieser Umgebungsgestaltung stand die Sanierung der Holzschwellenmauer und der Böschung mit verschiedenen Gehölzen. Daraus sollte ein grösseres Mass an Platz und Komfort generiert werden.

Die Schwellenmauer sollte durch Kalksteinblöcke ersetzt und im Bereich der Böschung terrassiert werden. Das Zwischenpodest wurde mit Stauden bepflanzt um die Höhe der Mauer zu brechen und einen Farbkontrast durch die abwechslungsreiche Blüten zu schaffen.

Mit der dazugewonnen Fläche im Bereich der Gartenebene wurden auf einmal neue Möglichkeiten der Gartennutzung aufgetan. Es sollte ein externen Sitzplatz losgelöst vom Haus entstehen, welcher als Loungebereich für gemütliche Stunden genutzt werden kann. Der Wohnbereich konnte sich nun in den Garten hinausstrecken und die Weitsicht optimiert werden.

Die schirmförmigen Ahornbäume zusammen mit der Staudenbepflanzung und dem Wechsel des Belags von Muschelkalkriemen zu Holz definieren den neuen Aussenraum. Dazu kommen bestehende Komponenten wie die Hängebirke und der alte Natursteinbrunnen. Da die verwendeten Materialien sehr zeitlos sind, konnten die bestehenden Teile wie auch das Haus optimal integriert werden.

Der finale Garten

Sind Sie schon gespannt auf das Ergebnis? Sehen Sie nachfolgend einige schöne Impressionen aus dem fertiggestellten Garten und lassen Sie sich inspirieren.

Neue Beiträge

30 Jahre diebold.zgraggen

Zukunft braucht Herkunft: Diebold & Zgraggen mit neuer Führung

Als Alain Diebold 1995 und Peter Zgraggen ihren Betrieb gründeten, hatten die beiden ein klares Ziel: Gärten anders bauen, als es zu der Zeit üblich war. «Damals waren Rasengärten mit ein paar Sträuchern, Bäumen, Verbundsteinen und Waschbetonplatten Standard», erinnert sich Diebold. «Wir aber wollten Gärten schaffen, die sich wie ein zweites Wohnzimmer anfühlen – mit der Bepflanzung und der Gestaltung der Räume im Mittelpunkt. Unser Geheimrezept? Die Natur dient uns als Vorbild.»

Die Gärten der Diebold & Zgraggen Gartenbau AG tragen keinen Stempel, sondern sind so individuell, wie es ihre Kundinnen und Kunden sind. «Wir bauen Gärten für unsere Kunden, nicht für uns.» Dennoch zieht sich ein roter Faden durch alle Projekte: Sie fügen sich harmonisch in die Umgebung ein, nehmen benachbarte Bäume, Hügelketten oder ganze Landwirtschaftsflächen in ihr Gesamtbild auf und setzen mit einer standortgerechten Bepflanzung auf Nachhaltigkeit. Kein Wunder, dass das Unternehmen an der Gartenausstellung Giardina zahlreiche Gold- und Silberawards gewann – die Oscars der Branche.

Seit 2022 auch ein Kompetenzzentrum für Gebäudebegrünungen

In den vergangenen 30 Jahren hat die Diebold & Zgraggen Gartenbau AG mit Sitz in Fislisbach rund 4500 Gärten bis weit über die Region hinaus realisiert. Allein im letzten Jahr wurden über 25 000 Stauden und 2500 Gehölze gepflanzt. Seit der Gründung hat das Unternehmen insgesamt 71 Lernende ausgebildet – ein starkes Bekenntnis zur Nachwuchsförderung und zur Weitergabe von Wissen und Handwerkskunst. Diese Zahlen zeigen eindrücklich, mit wie viel Leidenschaft und Sorgfalt das Team ans Werk geht – stets mit dem Blick für das grosse Ganze.

«In den letzten Jahren ist uns noch stärker bewusst geworden, wie wichtig der Umgang mit unseren Ressourcen ist.» Um Nachhaltigkeit und umweltfreundliches Handeln weiter zu stärken, integrierte die Diebold & Zgraggen Gartenbau AG schon früh chemiefreie Unkrautbekämpfung mittels Biotherm sowie Vertikal- und Dachbegrünungen in ihr Angebot. Daraus entstand 2022 das Tochterunternehmen Skygardens AG, ein Kompetenzzentrum für Gebäudebegrünungen und grüne Klimaanpassungsmassnahmen. Themen wie nachhaltige Arealplanung, Biodiversität, Regenwassernutzung, Schwammstädte oder grüne Parkhäuser gehören zu ihrem Tätigkeitsgebiet. Dank ihrer Erfahrung werden die Fachleute der Diebold & Zgraggen Gartenbau AG immer wieder auch für Expertisen und Gutachten beigezogen.

Interne Lösung für die Nachfolgeregelung

Die Nachfolgeregelung leitete Alain Diebold bereits 2020 ein. Seither ist Fabian Meier Geschäftsführer des Unternehmens und Teilhaber, seit 2025 auch Mehrheitsaktionär. Diebold freut sich, dass eine interne Lösung gefunden werden konnte – ein wichtiges Signal für Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten. Der Firmengründer bleibt weiterhin im Verwaltungsrat und engagiert sich auch künftig aktiv im Betrieb.

Fabian Meier stiess bereits 2002 als gelernter Baumschulist zum Unternehmen und bildete sich zum Vorarbeiter, Bauführer und Gärtnermeister weiter. «Alain Diebold hat die Firma von null her aufgebaut, davor habe ich sehr viel Respekt.» Sie nun zusammen mit seinem Führungsteam weiterzuentwickeln, sei eine ganz andere, aber ebenso spannende Aufgabe. Der ruhige, strukturierte Geschäftsführer beschreibt sich selbst als Macher – und bringt damit die besten Voraussetzungen mit, um die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Unterstützt wird er dabei von Roger Bamberger (Projektleitung Gartenbau) und Rainer Brunner (Projektleitung Planung).

30 Jahre – ein Grund zum Feiern

Das 30-Jahr-Jubiläum feierte das Unternehmen mit der gesamten Belegschaft bei einem mehrtägigen Ausflug an den Bodensee. Passend dazu erschien das Buch «Zukunft braucht Herkunft». Darin hat der Fotograf Daniele Lupini über sieben Jahre hinweg mit seiner Kamera nicht nur eine Auswahl der schönsten Gartengestaltungen, sondern auch die Werte und die Seele des Unternehmens eingefangen. Die Autorin Silvia Schaub zeichnet dazu die Firmengeschichte nach – von den bescheidenen Anfängen als Zweimannbetrieb bis hin zum erfolgreichen KMU. Eine inspirierende Reise, die zeigt, wie viel mit Leidenschaft, Freude und Herzblut erreicht werden kann.

Blick in die Zukunft

Unter der Leitung von Fabian Meier richtet sich der Blick weiterhin nach vorn: Themen wie Biodiversität und Klimaanpassung sollen künftig noch stärker im Fokus stehen. «Wir wollen nicht nur Gärten gestalten, sondern auch Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanze schaffen», betont Meier. Auch die Ausbildung von Lernenden bleibt ein zentrales Anliegen – damit das Wissen und die Leidenschaft für nachhaltigen Gartenbau an die nächste Generation weitergegeben werden kann.

Alain Diebold und Fabian Meier ist es ein besonderes Anliegen, dass neben wirtschaftlichem Erfolg auch der besondere Geist von Diebold & Zgraggen erhalten bleibt. Der respektvolle Umgang miteinander, die Wertschätzung für Mitarbeitende und Kundschaft sowie die Freude am gemeinsamen Schaffen sollen auch in Zukunft prägend bleiben.